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Hashtag #MeTwo nach Özil-Rücktritt

Verfasst: Fr 27. Jul 2018, 15:16
von Schermi
Hunderte Menschen berichten bei Twitter über Alltagsrassismus
(Quelle: Autor)
Von Tibor Martini

In seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft redete Mesut Özil auch offen über seine Erfahrungen mit Rassismus. Unter dem Hashtag #MeTwo berichten jetzt hunderte Deutsche mit Migrationshintergrund über ihre eigenen Erfahrungen mit Diskriminierung und Vorurteilen.

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KlarKlick: Özils Rücktritt offenbart Rückschritt als offene Gesellschaft

Verfasst: So 29. Jul 2018, 14:08
von Michael
Rhein-Ruhr. Jetzt hat er sich also doch erklärt. Sein Schweigen hat heute ein Ende gefunden. Gleichzeitig seine Karriere in der Nationalmannschaft.

Alles gut, Deutschland? Nix ist gut.

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Re: Hashtag #MeTwo nach Özil-Rücktritt

Verfasst: Di 7. Aug 2018, 15:09
von Michael
Jan Hollitzer
Deutschland hat ein Rassismus-Problem. Das sagte jetzt Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Der SPD-Politiker beklagt ein wachsendes Misstrauen und die Ablehnung von Menschen mit Migrationshintergrund. "Die deutsche Mehrheitsgesellschaft darf unser Rassismus-Problem nicht länger ignorieren oder verharmlosen.“ Scharf kritisierte er dabei die Politik insgesamt. Sie müsse Sicherheit und Vertrauen vermitteln."Das war in der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel anfangs sicher nicht der Fall. Sie war leider planlos", sagte Weil mit Blick auf die Kanzlerin. Eine Überforderung des Staates in der Flüchtlingskrise habe viele Menschen verunsichert und es "rechtspopulistischen Brandstiftern letztlich leicht gemacht, aufzuhetzen und die Gesellschaft zu spalten“.
Ähnlich sieht es unsere Kolumnistin Lamya Kaddor. Sie formuliert in drastischen Worten: "NIEMALS werden alle Deutschen Ausländer willkommen heißen. IMMER wird es welche geben, die Ausländer für Kanaken halten und diese loswerden wollen." Doch Ausgrenzung richte sich auch gegen Menschen mit Behinderung oder andere Gruppen vermeintlich Schwächerer. Kaddor fordert in ihrem flammenden Plädoyer: "Denken wir um: Akzeptieren wir die Existenz des Rassismus. Nehmen ihn an. Er ist Fakt. Er ist Realität. Er ist eine unabänderliche Tatsache. Rassismus ist Teil der Menschheit. Er ist ein gesellschaftliches Axiom. Darauf zu warten, dass er erst ausgemerzt wird, bevor man endlich frei und ungehindert Teil des deutschen Kollektivs sein und sich ungehindert entfalten und einbringen kann, ist ein selbst gewählter Mühlstein um den Hals, der einen in der Suhle des Opferstatus verankert. Runter mit diesem Mühlstein!" Die komplette Kolumne lesen Sie hier. :quelle:

Ministerpräsident Weil "Deutschland hat ein Rassismus-Problem"

Verfasst: Di 7. Aug 2018, 15:10
von Michael
Seit dem Fall Özil diskutiert Deutschland über Alltagsrassismus. Für Niedersachsens Ministerpräsident Weil sei dieses Problem "nicht zu leugnen". Der Kanzlerin gibt er eine Mitschuld.

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Rassismus ist da – akzeptiert es!

Verfasst: Di 7. Aug 2018, 15:11
von Michael
Darauf zu warten, dass der Rassismus erst gänzlich ausgemerzt wird, bevor man sich in Deutschland angenommen fühlt, heißt, sich im eigenen Opferstatus zu suhlen. Lernt damit zu leben, dass Diskriminierung und Ausgrenzung Realität sind!

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